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Ratenkredit

Was ist ein Ratenkredit ?

Gerade wer sich ein neues Auto oder eine neue Wohnungseinrichtung kaufen möchte, der wird darüber nachdenken, einen Ratenkredit aufzunehmen. Oft werden in diesem Zusammenhang sehr günstige Zinssätze angeboten und der Notgroschen kann auf dem Sparkonto bleiben.

Um einen Ratenkredit aufzunehmen muss man mindestens 18 Jahre alt sein und seinen ständigen Wohnsitz in Deutschland haben. Üblicherweise muss man der kreditgebenden Bank nachweisen, dass man in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis steht und bei diesem Arbeitgeber auch seit mindestens 6 Monaten beschäftigt ist. Beschäftigte von Zeitarbeitsfirmen erhalten in der Regel keinen Ratenkredit.

Nimmt man einen Ratenkredit auf, so holt die Bank eine Schufa-Auskunft über die Bonität des Antragstellers ein. Die Schufa speichert alle relevanten Daten, die mit dem Abschluss von Kredit-, Leasing- oder auch Mobilfunkverträgen zusammenhängen. Alle Vertragsstörungen, wie Nichtzahlung der Rate oder auch eine Kündigung des Vertrages werden hier hinterlegt. Bei einer negativen Schufa-Auskunft wird eine seriöse Bank die Kreditanfrage ablehnen.

Gemeinsam mit der Bank wird dann eine Einnahmen- Ausgabenrechnung erstellt. In dieser werden die monatlichen Gehaltseingänge den monatlichen Fixkosten gegenübergestellt. Ergibt sich bei dieser Rechnung, dass die Rate aus dem Einkommen getragen werden kann, so steht einer Kreditgewährung nichts mehr im Wege. Üblicherweise kann man nach Zusage der Bank und Unterzeichnung des Kreditvertrages gleich über die Kreditsumme verfügen.

Einen Ratenkredit zahlt man in monatlich gleichbleibenden Raten zurück. Die Laufzeit liegt zwischen 12 und 72 Monaten. Die Höhe der monatlichen Rate entscheidet über die Laufzeit des Vertrages, je höher die monatliche Rate ist, desto schneller ist der Ratenkredit zurückgezahlt. Man sollte aber auf jeden Fall darauf achten, dass die Rate bequem aus dem Einkommen finanziert werden kann und man trotz der Kreditaufnahme noch über ein ausreichendes finanzielles Polster verfügt.

Auch zur Umschuldung bestehender Verbindlichkeiten auf dem Girokonto kann man einen Ratenkredit aufnehmen. Wenn ein Ausgleich des Dispositionskredites aus den monatlichen Gehaltseingängen nicht mehr möglich ist, sollte man über die Umschuldung in einen Ratenkredit nachdenken. Die Zinssätze sind hier weitaus günstiger und man kann mit einer festen monatlichen Rate kalkulieren.

Hat man mehrere Ratenkredite über kleinere Beträge aufgenommen, so kann es sich auch lohnen, über eine Zusammenfassung zu einem großen Ratenkredit nachzudenken. Mit einer Zusammenlegung kann die monatliche Belastung in der Regel erheblich reduziert werden.