Top Anbieter:

News

19.03.2012 - Umschuldung Griechenlands

In Griechenland findet derzeit die größte Umschuldung der internationalen Nachkriegsgeschichte statt. Staatsanleihen für 177,25 Milliarden Euro wurden in neue Titel getauscht. Was erhalten Anleger bei diesem Schuldenschnitt?

Die Umschuldung im Detail

Wer für 100 Euro griechische Anleihen hält, bekommt jetzt in folgenden Werten neue Anleihen:
-EFSF: 15 Euro (ein bis zwei Jahre Laufzeit)
-neue Griechenlandanleihen: 31,50 Euro (11 bis 30 Jahre, Rendite 14 bis 19 Prozent)
-einen Optionsschein auf eine griechische Erholung, Rendite: unsicher
Rund 95 Prozent des Kapitals beteiligen sich an der Umschuldung, der Nennwert der Titel beträgt 197 Milliarden Euro. Die Beteiligung kann per Gesetz erzwungen werden, aber nicht bei allen Anleihen vollständig. Die Banken verzichten auf 53,5 Prozent ihrer Forderungen, allerdings fällt der wirkliche Verlust höher aus. Denn sie tauschen in neue Anleihen mit 3,65 Prozent (durchschnittlicher) Rendite, während der Markt das Risiko für griechische Anleihen nach der Umschuldung mit 30 Prozent einpreist. Die Banken zinsen daher neue Anleihen auf einen Zins von 13 Prozent ab, verzichten mithin auf 75 Prozent der alten Forderungen.

Ablehnung durch Gläubiger?

Die meisten Gläubiger sind einer Zwangsklausel der griechischen Regierung unterworfen, diese betrifft 86 Prozent der Titel mit einem Nennwert von 206 Milliarden Euro. Dagegen können sich Gläubiger nicht wehren.







12.03.2012 - Umschuldung für Kreditkunden

Die sogenannte Umschuldung Griechenlands ist mit einem deutlichen Schuldennachlass verbunden. Mit einem solchen können Privatanleger nicht rechnen, wenn sie ihre kostspieligen Kredite umschulden, dennoch lohnen sich Umschuldungen häufig auch für den privaten Kunden.

Besonders empfehlenswert ist die Umschuldung für den Dispositionskredit. Wenn der Kreditnehmer mit seiner Bank dessen Umwandlung in einen Ratenkredit vereinbart, spart er bis zur Hälfte der Zinsen und ist zudem zu einer regelmäßigen Tilgung gezwungen. Ein solcher Zwang stellt durchaus einen Vorteil dar, da viele Kontoinhaber den Umfang des Dispositionskredites gedanklich mit zum verfügbaren Geldbetrag rechnen.

Einige Banken lehnen den Wunsch nach einer Umwandlung des bisherigen Dispositionskredites in einen Ratenkredit ab und begründen diese Entscheidung mit einer zu geringen Bonität. Eine solche Entscheidung ist jedoch nicht nachvollziehbar, da die Bank mit der Einräumung des Dispositionsrahmens bereits eine positive Bewertung der Bonität ihres Kunden vorgenommen hat. Eine Erhöhung der Kreditsumme findet schließlich nicht statt, wenn die Höhe des Dispositionskredites um den Betrag des Ratenkredites reduziert wird. Sollte die Bank diese Verringerung des Dispositionsrahmens nicht vornehmen, muss der Kunde nach der Umschuldung darauf achten, diesen nicht erneut vollkommen auszunutzen.


07.03.2012 - Forward-Darlehen für die Umschuldung nutzen

Unter einem Forward-Darlehen darf ein normales Annuitätendarlehen verstanden werden, welches jedoch zeitlich verzögert in Anspruch genommen wird. Der Sinn liegt darin, sich bestimmte Konditionen für eine zukünftige Umschuldung zu sichern. Dadurch hat ein Forward-Darlehen zwar auch immer einen spekulativen Charakter, da sich die zukünftige Zinsentwicklung nur sehr schwer abschätzen lässt. Aber in Zeiten, in denen sich die Zinsen auf einem sehr niedrigen Niveau bewegen, können durchaus Einsparungen in beachtlicher Höhe entstehen.

Verwendung finden Forward-Darlehen vor allem bei der Umschuldung bzw. Anschlussfinanzierung von Immobilienkrediten. Da es sich hierbei um langfristige Kredite mit Laufzeiten von teilweise mehreren Jahrzehnten handelt, empfiehlt es sich, das Thema möglichst früh für die eigene Finanzierung aufzugreifen. Wer das momentane Zinstief auf dem Immobilienmarkt für sich nutzen möchte, sollte sich frühzeitig um eine Umschuldung per Forward-Darlehen kümmern. Spätestens mit dem Ablauf der Zinsbindungsfrist ist eine Anschlussfinanzierung fällig, für die auch das finanzierende Institut gewechselt werden darf. Es ist also nicht notwendig, die Umschuldung bei derselben Bank vorzunehmen, weswegen sich umfangreiche Vergleiche gerade bei größeren Kreditsummen anbieten.

Damit die Bank ein Forward-Darlehen gewährt, müssen natürlich auch hier höhere Zinssätze in Kauf genommen werden. Wie hoch sich die Bank die Wartezeit vergüten lässt, hängt davon ab, wie weit der Termin bis zur Inanspruchnahme in der Zukunft liegt. Je länger dieser Zeitraum, desto teurer auch das Darlehen. Im Zuge der Umschuldung ist zu beachten, dass sich Kunden in den meisten Fällen zu einer Abnahme dieses Darlehens verpflichten.


28.02.2012 - Griechenland macht einen Schuldenschnitt

Das griechische Parlament hat ein Gesetz zum Schuldenschnitt verabschiedet. Dieses sieht vor, dass die privaten Gläubiger des Landes freiwillig auf Forderungen in Höhe von 100 Milliarden Euro verzichten. Privatgläubiger müssen demnach auf 53,5 Prozent der Forderung an Griechenland verzichten und zusätzlich die neuen Rückzahlungsbedingungen akzeptieren. Diese Umschuldung soll Griechenland helfen den Schuldenberg abzubauen. Zeil der Maßnahme ist es, die Schulden von zurzeit 160 Prozent bis 2020 auf 120 Prozent abzubauen.

Die neuen Konditionen der Staatsanleihen werden rückwirkend geändert, sodass der Schuldenschnitt für Griechenland von der Mehrheit, der tauschwilligen Gläubigern erzwungen werden kann. Dadurch kann Griechenland die Umschuldung sehr vereinfacht fortführen. Sobald 50 Prozent der Gläubiger auf das Schreiben von Griechenland geantwortet haben, kann der Schuldenschnitt umgesetzt werden. Zwei Drittel der Gläubiger müssen allerdings dafür stimmen, dann werden die neuen Klauseln gültig. Die Gläubiger, zu denen europäische Banken und Versicherungen gehören, haben bereits jetzt die Bestände der Anleihen abgeschrieben. Somit werden die neuen Vereinbarungen schnell gültig.


21.02.2012 - Griechenland vs. EZB

Die Europäische Zentralbank (EZB) ist sich intern derzeit uneins darüber, wie eine Umschuldung Griechenlands ohne Verluste für die EZB bewerkstelligt werden soll. Wie in der freien Wirtschaft und im privaten Bereich wird mit der Umschuldung das Ziel verfolgt, den Schuldner mittelfristig zu entlasten und die Handlungsfähigkeit trotz der Verschuldung weiterhin zu gewährleisten.
Neben weiteren Mitgliedern des EZB Rates soll sich insbesondere der deutsche Bundesbankpräsident Weidmann dagegen ausgesprochen haben, dass die von den Notenbanken der Euroländer gehaltenen griechischen Staatsanleihen bei der bevorstehenden Umschuldung bevorzugt behandelt werden.

Zuvor wurde bekannt, dass Griechenland plane, per Gesetzt nachträglich neue Regeln für ausgegebene Staatsanleihen zu beschließen. Die Änderungen beinhalten, dass im Rahmen einer Gläubigerversammlung ein für alle geltender Verzicht beschlossen werden kann. Zur Entlastung der Notenbanken wurden die von diesen gehaltenen Staatanleihen gegen neue, abgesehen von den Kennnummern identische, Papiere getauscht. Die neuen Kennnummern sind von der geplanten Maßnahme ausgenommen. Hauptkritikpunkt seitens der deutschen Bundesbank war, dass das Verfahren rechtlich bedenklich seien. Außerdem müssten die Notenbanken als unabhängige Institutionen die Risiken ihrer Marktaktivitäten selbst tragen.


13.02.2012 - Auf die wirtschaftliche Lage reagieren

So langsam entspannt sich die wirtschaftliche Lage, und man muss nicht mehr verzweifelt herum suchen, wenn man einen Kredit aufnehmen will. Die Banken sind deutlich wohlgesonnener als noch vor 2 Jahren, so dass man sich im Falle aktueller Schulden einmal umsehen sollte, welche Möglichkeiten sich bieten, welche Zinssätze Anwendung finden. Aber auch wenn man die Banken aus verschiedenen Gründen nicht in Anspruch nehmen will oder kann, ist eine Umschuldung oft sinnvoll, da hier ein "Mix" erzielt werden kann. Aus einem Kreditgeber kann man eventuell drei "machen", wobei die Laufzeiten der Kredite unterschiedlich sein können. So wird auch Druck abgebaut. Eine Umschuldung ist natürlich vor allem dann sinnvoll, wenn man fest stellt, dass man aktuell überdurchschnittlich hohe Zinssätze zahlt, oftmals ein Resultat einer akuten finanziellen Notlage bzw. eines Engpasses. Sobald man mehr Ruhe und Überblick hat, kann eine Umschuldung sinnvoll sein, man kann Konditionen neu verhandeln, sich auch im Internet umsehen, wer Kredite gewährt, und zu welchen Konditionen.

Eine Umschuldung hat aber auch immer einen gewissen psychologischen Effekt, nämlich eine Art Neuanfang zu markieren. Wenn man eine Umschuldung vornimmt, schlägt man ein neues Kapitel auf. Natürlich sind damit die Schulden nicht getilgt, aber man sieht, das sich etwas verändert, dass sich auch neue Modelle anbieten. Diese Maßnahme kann also sowohl rational angeraten sein (niedrigere aktuelle Zinssätze) als auch aus psychologischen Gründen.


07.02.2012 - 2012 eignet sich für eine Umschuldung

In den vergangenen Jahren schlossen zahlreiche Kreditnehmer vor allem Immobilienkredite, aber auch Ratenkredite zu extrem hohen Zinsen und mit langen Laufzeiten ab. Anfang der Neunziger Jahre lagen die Zinsen im Immobiliensektor oft im zweistelligen Bereich. Im gesamten europäischen Raum befinden sich die Zinsen mittlerweile auf einem rekordverdächtigen Tiefststand und ein Ende dieser Entwicklung ist noch immer nicht in Sicht.

Mitte 2010 trat in Deutschland eine neue Richtlinie für Verbraucherkredite in Kraft. Davor abgeschlossene Darlehen, können in aller Regel mit dreimonatiger Frist gekündigt werden, ohne dass die Banken Vorfälligkeitsentschädigungen verlangen dürfen. Wurden die Kredite nach dem 11. Juni 2010 aufgenommen, ist eine Kündigung und Umschuldung jederzeit möglich. Allerdings haben die Banken ab diesem Datum das Recht, Vorfälligkeitsentschädigungen zu berechnen. Der fällige Prozentsatz ist jedoch in den meisten Fällen mit 0,5 bis ein Prozent, vergleichsweise niedrig.

Deshalb bietet sich 2012 für umschuldungsinteressierte Kreditnehmer die Chance, bedeutend günstigere Konditionen, als noch vor einigen Jahren, zu realisieren. Vor allem bei Immobilienfinanzierungen sehen Experten in Deutschland momentan beste Bedingungen, um sich durch Umschuldung langfristig günstige Zinsen zu sichern. Auch besonders vorsichtige Kreditnehmer sollten bei der aktuell günstigen Lage, über besonders lange Laufzeiten nachdenken.


31.01.2012 - Eine Umschuldung kann rentabel sein

Eine Umschuldung kann für die Bank, aber auch für den Kunden rentabel sein. Sie kann einen bereits bestehenden Kredit mit hohem Zinsniveau, gegen einen Kredit mit einem besseren Zinssatz versehen.

Umschuldung was versteht man darunter?
Eine Umschuldung ist im Prinzip nichts anderes als eine Neuaufnahme eines Kredites, um einen bestehenden Vertrag abzulösen. Die Privilegien sind klar erkennbar. Alte Kreditverträge, wie z.B. ein Ratenkredit oder sogar mehrere, wurden damals abgeschlossen, um das ins Manko geratene Budget auszugleichen. Der Kreditvertrag wurde mit einem hohen Zinssatz belastet, dementsprechend hoch waren auch die Raten, die monatlich bezahlt werden mussten. Im Laufe der Zeit wurden günstigere Kreditangebote auf den Markt gebracht, die der Kunde nun nutzen möchte.

Einige Faustregeln sollte man beachten
Ist die Restsumme aus dem Kreditvertrag mittlerweile sehr gering geworden, so lohnt sich eine Umverteilung der Kredite nicht. Die Gebühren die anfallen, könnten höher ausfallen, als die noch zu bezahlende Summe. Ist der noch laufende Kredit aber noch im vier- oder fünfstelligen Bereich, so macht eine Umschuldung in jedem Fall Sinn. Die Laufzeit des Vertrages wird sich durch ein günstigeres Zinsniveau verkürzen. Auch könnten die monatlichen Raten sich verringern. Eine akzeptable Ersparnis kann aus einer Umschuldung entstehen. Prüfen sollte man auch, ob die Bank bei der vorzeitigen Kreditablösung zwecks Umschuldung, keine Vorfälligkeitsentschädigungen verlangt. Die Konditionen des Kreditvertrages sollten vor der Auflösung geprüft werden.

Auf extrem niedrige Kreditangebote sollte nicht eingegangen werden. In diesen Fällen sind meist hohe Gebühren und interne Kosten enthalten, die der Kunde so nicht überblicken kann. Im Internet gibt es Kreditvergleiche die dem Kunden behilflich sind, seriöse und unseriöse Anbieter zu unterscheiden. Die Kreditvergleiche werden täglich neu justiert und der Kunde ist immer auf dem neuesten Stand.


23.01.2012 - Griechenlands Umschuldung verzögert sich

Am Samstag verließ Charles Dallara die Verhandlungen zur Umschuldung mit der Athener Regierung überraschend. In den Medien wurde daraufhin spekuliert, dass die Verhandlungen gescheitert sind. Dallara, Chef-Verhandler des internationalen Bankenverbandes IIF, widersprach. Es handelt sich um einen dringenden privaten Termin. Sicher nicht. Das ganze ist Teil des Verhandlungspoker, denn es geht um viel Geld. Und es geht um die entscheidende Frage des neuen Zinssatzes. Die privaten Investoren sollen ihre Papier im Rahmen einer Umschuldung in neue griechische Anleihen tauschen. Je niedriger der Zinssatz dafür verhandelt werden kann, um so größer der künftige finanzielle Spielraum Griechenlands.
Ursprünglich, so wurde aus Athen verlautet, hatte man sich für die Umschuldung auf vier Prozent geeinigt. Der IWF bezweifelt jedoch, dass damit die Verschuldung tatsächlich von 160 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung, auf 120 Prozent bis 2020 runtergefahren werden kann.
Der IWF hält dafür einen Zinssatz von drei Prozent für erforderlich.

Doch die Zeit drängt, denn Griechenland braucht neues Geld um anfallende Schulden zu finanzieren. Aus diesem Grund soll diesen Montag, beim Treffen der EU-Finanzminister, eine Absichtserklärung unbedingt stehen. Das ist wichtig, denn die Umsetzung einer Vereinbarung dauert ebenfalls einige Wochen. Spätestens im März sind aber 14,5 Milliarden Euro fällig, die dann zu finanzieren sind.

Vor dem Hintergrund bekommt die Priorität eines privaten Termins des Chef-Verhandlers des IIF, Charles Dallara, eine andere Bedeutung. Der Verhandlungspartner wird unter Druck gesetzt.


19.01.2012 - Jetzt alte Kredite ablösen

Langjährige Kredite können unter Umständen sehr hohe Belastungen darstellen. Leider kommt es oftmals vor das man während der Jahre erkrankt oder dazu gezwungen wird, eine neue Arbeitsstelle mit einem geringeren Lohn anzunehmen. Diese Umstände führen oftmals dazu, dass abgeschlossene Kredite aus der Vergangenheit nicht mehr getilgt werden können. Wer sein Kreditvorhaben also nicht direkt versichert hat, muss für seine Summe, die getilgt werden, muss aufkommen und genau hier hilft die Umschuldung weiter.

Durch eine Umschuldung ist es ihnen möglich, die Schulden durch eine andre Bank bzw. einen andren Kredit abzuzahlen. Zumal haben sie in der Situation die Möglichkeit einen günstigeren Zinssatz zu erhalten oder eine längere Laufzeit zu wählen, die ein wenig Luft nach oben verschafft. In der Regel ist jede Bank mit der Umschuldung einverstanden dennoch ist es erst mal nötig, eine Absprache mit dem alten Kreditnehmer zu halten. Die Summe, die von ihnen bereits einbezahlt wurde, wird auf jeden Fall berücksichtigt. Eine Umschuldung ist meist für beide Seiten eine angenehme Lösung, den auch der alte Kreditgeber will sein Geld wieder und Weiß sicherlich das Sie ohne so eine Lösung nach einiger Zeit zahlungsunfähig sein könnten.


10.01.2012 - Kreditvergabe an Privatpersonen nimmt zu

Durch die angespannte Wirtschaftslage sind zahlreiche Privatpersonen dazu gezwungen, Kredite aufzunehmen, um solvent zu bleiben. Doch dieses Problem haben nicht nur Privatpersonen, sondern auch Staaten wie beispielsweise Spanien oder Griechenland, stehen vor derartigen Schwierigkeiten und sind mittlerweile zu einer Umschuldung gezwungen.

Eine Umschuldung ermöglicht dem Kreditnehmer neuen finanziellen Spielraum, da durch die Umschuldung jeden Monat nur noch eine Rate fällig ist. Dies ist möglich, da der Kreditnehmer bei einer Bank einen Kredit aufnimmt, der die gesamten offenstehenden Forderungen der bereits abgeschlossenen Kredite deckt. So werden mit diesem Geld alle anderen Kredite ausgelöst und es bleibt lediglich eine einzige monatliche Rate übrig.

Doch durch eine Umschuldung eröffnet sich nicht nur neuer finanzieller Spielraum. Auch der Überblick über die eigenen Finanzen, den viele Kreditnehmer bereits verloren hatten, wird verbessert. Zudem wird Geld gespart, da im Anschluss an die Kreditumschuldung nur noch an ein Kreditinstitut Zinsen gezahlt werden. Des Weiteren vereinfacht sich die Kommunikation mit den Banken, da es nun lediglich einen Ansprechpartner für finanzielle Aspekte gibt und nicht zahlreiche unterschiedliche Banken kontaktiert werden müssen.


03.01.2012 - Auch der Bundespräsident spart durch Umschuldung

Der Begriff Umschuldung ist aktuell in Deutschland in aller Munde und das sicherlich nicht grundlos, wenn man bedenkt, dass die Umfinanzierung von Krediten längst kein Thema mehr ist, mit dem sich lediglich Bankiers und potentielle Kreditnehmer auseinandersetzen müssen. Wie die letzten Wochen, unter starker medialer Aufmerksamkeit bewiesen haben, ist selbst dem höchsten Bürger Deutschlands der Begriff der Umschuldung kein Fremder. Denn Christian Wulff, seinerseits seit 2011 Bundespräsident und CDU Mitglied, geriet durch eine eigentlich ganz legitime und wirtschaftlich durchaus sinnvolle Umschuldung negativ in einigen deutschen Medien in Verruf.

Geld sparen durch Ablösen einer vorhandenen Finanzierung

Wenn man etwas umschulden möchte, löst man in aller Regel einen Kredit, eine Hypothek oder eine alternative Finanzierungsart durch eine neue Finanzierung ab, die in ihren Konditionen eine höhere Rendite, beziehungsweise eine geringere Zinslast verspricht. Das hatte auch der angesprochene Bundespräsident vor, der eine teure Hypothek einer Bank durch einen privaten Kredit eines Unternehmerfreundes ablöste. So wurden seitens Wulffs nicht nur erheblich Zinsen gespart, sondern durch die Umschuldung auch neue Kreditkonditionen bezüglich einer Rückzahlung und Zinsschuld geschaffen.

Ein ganz legitimes Vorgehen, schließlich versucht auch der normale Bürger bei seinem Kredit einen möglichst geringen Zinssatz zu erhalten, um sich so nicht unnötigerweise noch stärker durch die Kreditaufnahme zu belasten. Auch wird die Umschuldung dem Bundespräsidenten nicht direkt als verwerflich vorgeworfen, dennoch aber wie er diese handhabte und anfangs gar noch versuchte unter einigen eloquenten Tricks versuchte zu verschleiern. Dennoch stellte auch der Fall Wulff erneut unter Beweis, dass eine Umschuldung wirtschaftlich sinnvoll und durchaus erstrebenswert ist, wenn sich für den Kreditnehmer so verbesserte Konditionen ergeben.


27.12.2011 - Umschulden bedeutet finanzieller Spielraum

Nicht nur überschuldete Privatpersonen sondern auch Staaten, wie zum Beispiel Griechenland, sind meist gezwungen, eine Umschuldung vorzunehmen um nicht insolvent zu werden. Privatpersonen nehmen, um eine Umschuldung vorzunehmen, einen zinsgünstigen Ratenkredit in der Höhe ihrer gesamten finanziellen Verpflichtungen und niedrigen Raten auf und gewinnen so wieder finanziellen Spielraum. Der Vorteil einer solchen Maßnahme liegt darin, dass alle bisher bestehenden Kredite mit dem neuen Kredit bezahlt werden und künftig nur noch einen Rate an den neuen Kreditgeber bezahlt werden muss.

Für viele Personen, welche sich überschuldet haben, ist eine Umschuldung die letzte Möglichkeit, Armut zu vermeiden. Allerdings gelingt dieses Vorhaben nur, wenn die betroffene Person über ein regelmäßiges Einkommen und eine einwandfreie Schufa nachweisen kann. Vor allem zur Umschuldung eines Dipositionskredits kann die Aufnahme eines günstigen Ratenkredits empfohlen werden. Bevor jedoch zur Umschuldung ein Ratenkredit oder ein Darlehen aufgenommen wird, sollte ein Kreditvergleich im Internet durchgeführt werden, um einen wirklich zinsgünstigen Kredit zu erhalten.

Nicht ganz so einfach ist dieses Vorhaben, wenn über den Antragsteller des Kredits bereits ein negativer Schufaeintrag vorliegt. Dann verweigern die Kreditinstitute einen Kredit. Diesen Personen bleibt als letzter Ausweg häufig nur, einen Kredit ohne Schufa, welcher als Schweizer Kredit bekannt ist, aufzunehmen. Doch die Geldinstitute, welche Kredite ohne Schufa anbieten, lassen sich das höhere Risiko durch deutlich höhere Zinsen bezahlen, so dass ein Kredit ohne Schufa zwar meist die einzige, aber keine günstige Alternative ist. Personen, welche über kein Einkommen verfügen, erhalten auch keinen Kredit ohne Schufa und sollten sich bei einer Schuldnerberatung beraten lassen.


13.12.2011 - Eu-Gipfel zum Thema Umschuldung

Euro Krise 2011, Umschuldung bei schlechter Bonität, Umschuldung bei einer Immobilie oder gar Umschuldung bei einer Trennung - noch nie war das Wort so populär wie dieses Jahr.

Auch auf dem EU-Gipfel in Brüssel, dass am 8/9.12.2011 stattfand, war das Thema Umschuldung auf einem der Punkte der Finanzminister der Eurozone und der EU- und Regierungschefs. Vorteile die eine Umschuldung mit sich bringen kann zeigte im Sommer auch schon die Diskussion um die Griechenland-Debatte, die auch noch aktuell ist. So ist die nicht nur neu gewonnene finanzielle Freiheit durch mögliche niedrigere Zinsen und somit eine monatlich geringere Belastung, sondern auch günstigere Laufzeiten ein positives Ergebnis einer solchen Entscheidung. Es besteht die Möglichkeit Schulden einzudämmen, indem man aus mehreren Krediten einen macht, dadurch mehr Überblick über seine Finanzen hat und ein Schutz vor Überschuldung gewährleistet ist.

Viel Geld für günstige Zinsen - nicht nur das Europa Motto, sondern auch das jeden einzelnen Verbrauchers und gerade in der heutigen Zeit ist es unverzichtbar.


06.12.2011 - Die Umschuldung bei der Immobilienfinanzierung

Wenn die Finanzierung von Gebäude oder Grundstück erfolgt ist, steht nach der Zinsbindung die Frage offen, zu welchen Konditionen die Restschuld dann finanziert werden sollte. Hierfür stehen viele Möglichkeiten zur Verfügung. Dabei ist es auch nicht undenkbar, den Kreditanbieter nach der Zinsbindung zu wechseln. Dabei sollte man allerdings bedenken, dass für eine Beantragung eines solchen Anschlusskredites Bearbeitungszeiten von sechs bis acht Wochen eingeplant werden sollten.

Allerdings entstehen auch Kosten, wenn ein Bankenwechsel geplant ist. Bei einer Umschuldung zu einer anderen Bank sollte man mit Kosten von etwa 300 Euro rechnen, wenn die Darlehenshöhe bei rund 150.000 Euro liegt. Geht man allerdings davon aus, dass der Zinssatz beim neuen Darlehenspartner niedriger liegt, können sich trotz dieser Kosten erhebliche Einsparungen erzielen. Bei großen Kreditsummen kann sich der Wechsel lohnen, je geringer die Kreditsumme und die Zinsdifferenz zum alten Kreditpartner, umso weniger lohnend sind dementsprechend Umschuldungen.

Bei einer Vertragslaufzeit von 10 Jahren beträgt die Kündungsfrist für das Darlehen sechs Monate. Dabei bleibt die Wahl, das Darlehen vollständig abzulösen oder auch nur eine teilweise Ablösung mittels Umschuldung zu erzielen. Eine gute Alternative zur Umschuldung kann aber auch in einem sogenannten Forwarddarlehen bestehen. Hierbei werden schon neue Konditionen für den Ablaufzeitpunkt des alten Kredites vereinbar - damit "forward", also in die Zukunft, Planungen vorgenommen.


30.11.2011 - Umschuldung bei schlechter Bonität

Eine Umschuldung kann durch die Ausnutzung günstigerer Kreditzinsen enorme finanzielle Vorteile mit sich bringen. Oftmals werden dabei kurzfristige Finanzierungen wie beispielsweise Dispokredite durch langfristige Darlehen ersetzt. Wenn es aber um die eigene Bonität nicht gut bestellt ist, können Banken die Aufnahme des hierzu erforderlichen Ratenkredites und damit den Zugang zu niedrigeren Kreditzinsen verweigern. Um dennoch in den Genuss attraktiver Konditionen zu gelangen, bietet sich der Privatkredit als Mittel zum Zweck an.

Ratenkredite seriöser Anbieter sind auch abseits der Geschäftsbanken zu finden. Sollte der Umschuldungskredit bei der eigenen Hausbank auf Ablehnung stoßen, kann es sich lohnen, die Aufnahme eines Privatkredites genauer zu überprüfen. Vor allem dann, wenn ein teurer - weil möglicherweise überzogener - Dispokredit abgelöst werden soll, können Kreditvermittler wie Auxmoney oder Smava oft noch weiterhelfen, wo Banken ihre Dienste bereits verweigern. Schufaauskünfte sind hier nicht zwingend erforderlich und auch ein geringes Einkommen führt nicht zwangsläufig zu einer Ablehnung. Vor allem Selbständige und Freiberufler, die aufgrund ihres unregelmäßigen Einkommens einen ohnehin schon schweren Stand bei den Banken haben, finden im Privatkredit eine Alternative, mit der sich eine Umschuldung mit günstigeren Kreditzinsen durchführen lässt.

Sowohl die Kreditzinsen als auch die meisten der übrigen Konditionen können bei einem Kredit von Privat frei abgepasst werden. Durch längere Laufzeiten lässt sich die monatliche Zahllast im Zuge der Umschuldung verringern und die eigene Bonität deutlich verbessern.


15.11.2011 - Zinsen sparen durch Umschuldung

Die Umschuldung kann eine lohnende Alternative zu bestehenden Krediten darstellen. Gerade dann, wenn mehrere Kredite gleichzeitig laufen, können Kreditnehmer dadurch eine bessere Übersicht erzielen und zudem noch Zinsen sparen. Bei einer Umschuldung werden einfach mehrere Kredite zu einem einzigen zusammengefasst. Dies kann bei einem Institut geschehen, gegenüber dem man noch Forderungen zu erfüllen hat oder bei einem ganz anderen, mit dem noch keinerlei Geschäftsbeziehungen bestehen.

Wer bei einer Umschuldung Zinsen sparen möchte, sollte während der Suche nach einem günstigen Darlehen auch genau auf jene achten. Wichtig ist vor allem der effektive Zinssatz, denn in diesen sind alle wichtigen Kostenfaktoren, die den Kredit als solchen betreffen, bereits mit einkalkuliert. Das betrifft Beispielsweise den Auszahlungskurs, Ratenhöhe und Bearbeitungsgebühren. Um besser und vor allem langfristiger kalkulieren zu können, empfehlen sich vor allem Ratenkredite mit festem Zinssatz, da der Umschuldungskredit oftmals über eine längere Laufzeit verfügt. Bestens geeignet ist eine Umschuldung vor allem für die Ablösung eines teuren Dispositionskredites. Je nachdem, ob dieser bereits über die vereinbarte Linie hinaus beansprucht wurde, kann der Kreditnehmer hierbei im Schnitt zwischen 10 % und 15 % Zinsen sparen.


08.11.2011 - Umschuldung von Krediten

Eine Umschuldung kann sich nicht nur als praktische, sondern auch als sehr günstige Alternative erweisen. Vorausgesetzt natürlich, sie wird mit Bedacht angegangen. Denn bevor mehrere Kredite zu einem einzigen zusammengefasst werden, sollte sich der Kreditnehmer über die bisherigen und die zukünftigen Kapitalkosten genau im Klaren sein. Denn nur auf diesem Wege ist letztlich festzustellen, ob sich die Umschuldung wirklich lohnt. Mit ein paar Tipps Umschuldung muss die Sache jedoch nicht kompliziert sein.

Tipps Umschuldung - welche Merkmale sollten Beachtung finden

Vor einer Umschuldung sind prinzipiell die gleichen Merkmale zu beachten wie bei einer normalen Kreditaufnahme. Vereinfacht ausgedrückt sollen mehrere kleinere Kredite zu einem größeren Darlehen zusammengefasst werden. Eine wichtige Rolle spielen dabei in erster Linie die effektiven Zinssätze, denn diese geben Auskunft darüber, wie teuer ein Kredit ist. Ein klassischer Fall ist der Ausgleich eines überzogenen Dispokredites. Hier liegen die Zinsen oftmals im Bereich der 20 %-Marke, wodurch nahezu jeder Ratenkredit zu einer deutlich günstigeren Alternative wird. Aber nicht nur dem Zinssatz allein sollte Beachtung geschenkt werden. Auch die Ratenhöhe sollte mit Bedacht gewählt werden, damit keine zu starken finanziellen Einschränkungen in Kauf genommen werden müssen.


01.11.2011 - Umschuldung - was gilt es zu beachten?

Eine Umschuldung kann gleich mehrere Zwecke erfüllen: Günstigere Zinsangebote können genutzt, Fälligkeiten eingehalten und Ihre eigene Kreditwürdigkeit gesteigert bzw. beibehalten werden. Prinzipiell besteht eine Umschuldung darin, einen Kredit mittels eines anderen Kredites abzubezahlen, der extra zum Umschulden aufgenommen wird. Hierbei kommt selbstverständlich nicht jeder beliebige Kredit in Frage, denn der Zinssatz ist entscheidend dafür, ob sich eine Umschuldung letzten Endes für Sie als Kreditnehmer auch lohnt.

Umschuldungen können auch bei mehreren Krediten vorgenommen werden. Diese werden dann praktisch zusammengeführt, wodurch sich nicht zuletzt auch ein besserer Überblick über die eigene finanzielle Lage ergibt. Um das Umschulden möglichst günstig werden zu lassen, empfiehlt sich ein möglichst detaillierter Vergleich, bei dem zuvorderst auf den effektiven Zinssatz zu achten ist. Dieser enthält alle kostenrelevanten Faktoren, die den Kredit selbst betreffen. Dazu gehören Beispielsweise Bearbeitungsgebühren, die Ratenhöhe und der Auszahlungskurs (Disagio).

Für das Umschulden selbst bieten sich bei Banken in der Regel normale Ratenkredite am ehesten an. Diese werden von den Banken oftmals als Direkt-, Sofort- oder Onlinekredit bezeichnet, meinen aber vom Prinzip her stets das Gleiche. Die Konditionen bei Ratenkrediten sind auch für eine Umschuldung bei vielen Kreditinstituten von der Bonität des Kunden abhängig, weswegen hier keine übereilten Vertragsabschlüsse herbeigeführt werden sollten.


25.10.2011 - Marktcheck 2011: Umschuldung dank Online-Kredit

Auch gegen Ende des Jahres 2011 ist eine Umschuldung mit einem Online-Kredit im Trend. Dies wird durch günstige Zinsen ermöglicht, die es auf Darlehen gibt. Das macht eine Umschuldung im Internet weiterhin attraktiv und deshalb sollte sich jeder Interessent diese Möglichkeit offen halten. Mit einem neuen Vertrag können die monatlichen Belastungen effektiv reduziert werden.

Die Umschuldung ist derzeit in aller Munde. Staaten wie Griechenland nehmen diese derzeit vor und profitieren von ihren Vorteilen. Eine Privatperson sollte dies auch tun, denn die Zinsen waren selten so günstig wie jetzt. Die erste Voraussetzung für den Abschluss im Internet sollte eine seriöse Bank sein.

Ein Abschluss dieses Vertrages ist zwar auch in einer Filiale möglich, doch dort fallen unnötig hohe Kosten an. Das Internet bietet aktuell die besten Konditionen.


27.09.2011 - Überschuldungsreport 2011 veröffentlicht

2010 gab es in Deutschland 106.300 Privatinsolvenzen. Das ist der höchste Wert seit Einführung des Überschuldungsreports, der alljährlich vom Hamburger institut für finanzdienstleitungen (iff) veröffentlicht wird. Zugleich stellten die Statistiker fest: Die wenigsten Betroffenen sind aus eigener Schuld in finanzielle Nöte geraten

Noch deutlich höher als die Zahl der Privatinsolvenzen liegt die Zahl der Überschuldeten: Rund 3,15 Mio. Haushalte in Deutschland gaben in 2010 mehr aus als sie einnahmen und waren dabei nicht mehr in der Lage, sämtliche Schulden zu tilgen. Als Hauptursachen für Überschuldung machten die Wissenschaftler Arbeitslosigkeit (31 Prozent), Trennung und Scheidung (12,6 Prozent), falsches Konsumverhalten (10,4 Prozent), gescheiterte Selbstständigkeit (9,7 Prozent) und Krankheit (9,6 Prozent) aus.

Besonders stark von Überschuldung betroffen sind den Autoren der Studie zufolge Alleinerziehende, kinderreiche Familien und allein lebende Männer. Im Schnitt lag die Verschuldungshöhe Betroffener in 2010 bei 27.000 Euro, die Überschuldungsdauer bei 15 Jahren.


20.09.2011 - Schwere Krankheiten führen häufiger zu Schulden

Einer der häufigsten Gründe für Verschuldung in Deutschland sind schwere Erkrankungen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Hamburger Instituts für Finanzdienstleistungen. Demnach sind zehn Prozent der Überschuldungen hierzulande vorrangig darauf zurückzuführen, dass der Schuldner schwer erkrankt ist. Im Vergleich zu 2005 eine Steigerung um 100 Prozent!

Das Problem ist oftmals, dass viele Menschen noch nicht realisiert haben, dass sie von staatlicher Seite meist unzureichend gegen Krankheit, Arbeitsunfähigkeit usw. abgesichert sind. Viele verlassen sich immer noch auf staatliche Renten und staunen im Notfall darüber, wie gering die Unterstützung dann ausfällt. Tatsächlich haben Studien in den letzten Jahren immer wieder gezeigt, dass die meisten Deutschen ihre eigene Absicherung vollkommen falsch einschätzen. Kommt es dann zu schweren Erkrankungen, haben die meisten weder ein ausreichendes finanzielles Polster noch eine ausreichende Absicherung. Finanzielle Probleme sind dann oftmals nur eine Frage der Zeit. Das Fazit aus dieser Studie: Wer in ausreichendem Maße vorsorgt, etwa mithilfe einer Berufsunfähigkeitsversicherung oder einer Dread Disease Versicherung, kann sich den Weg in die Verschuldung aufgrund einer Erkrankung u.U. sparen.


13.09.2011 - Junge Leute sind häufiger verschuldet

Junge Leute verschulden sich häufiger als Personen über 25 Jahre. Das ist das Ergebnis der jüngst veröffentlichten Untersuchung „Radar 2011“ der Schweizer Intrum Justitia. Auch wenn die Daten in der Schweiz erhoben worden sind – in Deutschland ist die Situation nicht viel anders.

Für die Untersuchung wertete Intrum Justitia die Daten von 120.000 bis 200.000 Schuldnern aus. Dabei stellte sich heraus, dass sich junge Leute im Alter von 18 bis 25 überdurchschnittlich häufig verschulden – vor allem für Handy und Internet. Der Untersuchung zufolge belaufen sich die Schulden dafür im Schnitt auf 468 Franken. In die Schuldenfalle geraten junge Leute aber auch durch Ausgaben für die Gesundheit (durchschnittlich 254 Franken) und den Online-Versandhandel (durchschnittlich 106 Franken). Dabei ist zwischen Männern und Frauen ein unterschied festzustellen: Während sich Männer vorwiegend mit Bestellungen im Internet verschulden, stottern junge Frauen meist offene Arzt- und Laborrechnungen ab. Für Männer wie Frauen gilt: Junge Leute tun sich schwer damit, der Schuldenfalle zu entkommen. Fast die Hälfte derer, die 2006 verschuldet waren, sind es heute immer noch.


06.09.2011 - Fremdwährungsdarlehen: Schnellstmöglich umschulden

Vor allem Bauherren haben in der Vergangenheit gern die Möglichkeit genutzt, Fremdwährungsdarlehen, die auf Franken oder Yen lauten, in ihre Finanzierung einzubinden. Genau das könnte für zahlreiche Darlehensnehmer jetzt aber zum Problem werden – sie müssen schnellstmöglich switchen oder schlimmstenfalls umschulden.

Fremdwährungsdarlehen sind bei den Sparfüchsen unter den Bauherren schon seit längerem äußerst beliebt. Kein Wunder: Zum einen war es lange Zeit möglich, von niedrigen Zinssätzen in anderen Währungsräumen zu profitieren, zum anderen sank die Schuldenlast automatisch durch die Aufwertung des Euro oder die Abwertung der gewählten Finanzierungswährung. Die unerwartet deutliche Aufwertung des Schweizer Franken hat dieses Prinzip jedoch deutlich durcheinander gebracht: Darlehensnehmer, die nicht sofort reagiert haben, sitzen nun auf einem Schuldenberg fast so hoch wie zu Beginn ihrer Darlehenslaufzeit - obwohl sie schon einen guten Teil ihres Kredites getilgt hatten. Betroffene sollten in Erwägung ziehen, ihren Kredit umzuschulden, um wenigstens von den noch immer günstigen Bauzinsen in Deutschland zu profitieren - ohne das Risiko einer Währungsschwankung einkalkulieren zu müssen.


30.08.2011 - Baugeld: Jetzt die Chance zur Umschuldung nutzen

Die Baugeld-Zinsen haben in den letzten Wochen eine erstaunliche Richtung eingeschlagen: Statt sich weiter zu erholen sind die Zinssätze für Baudarlehen wieder deutlich gesunken. Clevere Häuslebauer und Immobilienkäufer nutzen jetzt die Gelegenheit, sich die günstigen Zinsen zu sichern - oder um bestehende Darlehen umzuschulden.

Die derzeitige Entwicklung der DGZF-Pfandbriefkurve nach unten war so nicht vorhersehbar. In der Folge sind die Hypothekenzinsen in den letzten Wochen deutlich gefallen. Wer in absehbarer Zeit ein Immobiliendarlehen benötigt, sollte die Gelegenheit nutzen und sich die aktuellen Konditionen sichern - es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Zinsen wieder anziehen und deutlich tiefer können sie nicht sinken. Wer bereits ein Baudarlehen bedient sollte durchrechnen, wie sinnvoll eine Umschuldung ist. Vor allem Bauherren, die ihren Kredit schon beinahe 10 Jahre oder länger bedienen, könnten sich jetzt eine günstige Anschlussfinanzierung sichern, ohne dass eine Vorfälligkeitsentschädigung entrichtet werden muss.


23.08.2011 - Die Deutschen sind zuverlässige Schuldner

Die Deutschen sind als Schuldner äußerst zuverlässig: 97,5 Prozent aller ausgereichten Ratenkredite werden pünktlich und vollständig zurückbezahlt. Das zumindest ist ein Ergebnis aus dem Schufa-Kreditkompass 2011.

Die von der Schufa ausgewerteten Daten beziehen sich auf Zahlen von 2010. Dabei stellte sich heraus: Schuldner im Alter von 55 Jahren und darüber gelten als die zuverlässigsten Schuldner - ihre Ausfallquote liegt mit 1,8 Prozent deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt. Am höchsten fällt die Kreditausfallquote bei Schuldnern im Alter von 18-19 aus. Zu betonen ist allerdings, dass die Quote hier 3,5 Prozent beträgt - 96,5 Prozent kommen ihren Zahlungsverpflichtungen anstandslos und regelmäßig nach. Am stärksten stieg die Kreditausfallquote in der Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen an, sie liegt nun bei 3,2 Prozent. Die höchste durchschnittliche Restschuld – rund 9.400 Euro - haben die 45- bis 54-Jährigen.


15.08.2011 - Baugeld: Günstige Zinssätze sichern

Trotz EZB-Leitzinserhöhung, Wirtschaft im Aufwind und einem allgemein höheren Zinsniveau sinken die Zinssätze für Baugeld. Der neue Trend erstaunt sämtliche Experten: Ausnahmslos jeder hatte darauf gesetzt, dass der Anstieg der Baugeldzinsen weiter anhält. Stattdessen befinden sich die Zinsen schon wieder fast auf dem Allzeit-Tiefstand des vergangenen Herbstes.

Bauherren und diejenigen, die bald ein Baudarlehen ablösen müssen, sollten die Situation nutzen: Deutlich tiefer können die Zinsen nicht sinken, es gilt die Gelegenheit zu nutzen. Wer z.B. bereits ein Baudarlehen bedient, das in wenigen Jahren abgelöst werden muss, sollte ein Forward-Darlehen nutzen, um sich die derzeit niedrigen Zinssätze zu sichern. Steht die Baufinanzierung in den nächsten Monaten an, ist es je nach Bank möglich, die derzeitigen Konditionen zu reservieren.


12.08.2011 - Dispozinsen rauf, Kreditzinsen bleiben niedrig

Die angespannte Situation an den internationalen Finanzmärkten macht auch vor Kreditnehmern nicht Halt. In Deutschland sind derzeit zwei Trends zu beobachten. Zum einen gibt es die Dispositionszinsen, die ebenso wie Zinsen für Spareinlagen in den letzten Wochen und Monaten nach oben geklettert sind. Viele Geldinstitute haben mittlerweile reagiert und ihren Dispozinssatz dem Trend folgend nach oben angepasst. Im Schnitt verlangen die Banken der FMH Finanzberatung zufolge derzeit 11,39 Prozent p.a. Für Dispo-Nutzer bedeutet das: Der Zinssatz steigt (auch für Bestandskunden), die finanzielle Belastung durch die Rückzahlung ebenso.

Zum anderen gibt es die Ratenkredite, die vom derzeitigen Trend abgekoppelt scheinen. Während überall sonst die Zinsen steigen, verharren die Zinssätze der Ratenkredite auf relativ niedrigem Niveau, im Schnitt liegen sie der FMH zufolge bei 7,04 Prozent p.a. für 3-jährige Darlehen. Für Bankkunden, die einen oder mehrere Kredite bedienen, ergibt sich daraus eine Situation, die es zu nutzen gilt. Wer kann, sollte die noch günstigen Zinssätze nutzen und mit einem Ratenkredit bestehende teurere Kredite und/oder einen Dispokredit ablösen.


02.08.2011 - In die Schuldenfalle mit günstigen Raten

Experten sind sich einig: Immer mehr Haushalte geraten in die Schuldenfalle, obwohl sie gar keine übermäßig großen Anschaffungen tätigen – allein durch Ratenzahlungen. Als besonders gefährlich gelten scheinbar zinsgünstige Ratenzahlungen wie sie z.B. bei Verträgen mit Handelsketten oder Handyanbietern üblich sind. Der Grund dafür ist schnell gefunden: Derartige Verträge können sehr schnell und einfach abgeschlossen werden, was viele Verbraucher dazu verleitet, ungewollt mehr Geld als nötig auszugeben.

Hinzu kommt, dass viele Verbraucher die Nachteile relativ langer Laufzeiten nicht kennen oder sie bewusst ignorieren. Während einer Finanzierungsdauer von 2 oder 3 Jahren, etwa für einen Fernseher oder eine Waschmaschine, kann viel geschehen. Schnell verliert man Job oder Partner, kann dann die Raten u.U. nicht mehr bedienen und rutscht sofort in die Überschuldung. Umso wichtiger ist es, Verbraucher für das Thema Kredite samt ihrer Vor- und Nachteile zu sensibilisieren und die Schuldenberatungsstellen mit ausreichend Know-How, Personal und Geld auszustatten.


26.07.2011 - Schulden im Ausland eintreiben wird leichter

Verbrauchern und Unternehmen soll es künftiger einfacher gemacht werden, Schulden im EU-Ausland einzutreiben. Ein entsprechender Gesetzesvorschlag der EU-Kommission soll es Firmen erleichtern, ihre Gläubiger zur Kasse zu bitten – und dafür sorgen, dass unterhaltspflichtige Mütter oder Väter sich mit einer Flucht ins Ausland nicht einfach ihren Zahlungspflichten entziehen können.

Der neue Gesetzesvorschlag soll es ermöglichen, vorläufige Kontopfändungen im EU-Ausland durchzusetzen ohne dass die Schuldner davon im Vorfeld erfahren. Dieses Verfahren soll den Gläubigern hohe Kosten für Anwälte und Übersetzer ersparen und Verfahren deutlich beschleunigen. Geplant ist, dass der strittige Betrag, den der Schuldner nicht entrichtet hat, auf dem Konto des Schuldners vorerst eingefroren bleibt. Auf diese Weise ist es nicht mehr möglich, noch schnell höhere Beträge auf andere Konten zu verteilen und so der Pfändung zu entgehen. Der Gläubiger muss dann jedoch nach dem im Land geltenden Recht verfahren, um an das eingefrorene Guthaben zu gelangen.


19.07.2011 - Weniger Schuldner dank Aufschwung

Der Aufschwung ist in Deutschland angekommen: Nicht nur Unternehmen können sich über bessere Zahlen und höhere Nachfrage freuen, auch für Schuldner scheinen bessere Zeiten angebrochen zu sein. Dem Statistischen Bundesamt zufolge ist die Zahl der Verbraucherinsolvenzen im April 2011 um 8,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. Der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. führt diesen Trend auf die allgemein gute konjunkturelle Entwicklung und einen deutlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit zurück. Was jedoch nicht heißen soll, dass das Thema Schulden damit vom Tisch wäre. Für in finanzielle Not geratende Verbraucher stehen nach wie vor zu wenige und finanziell zu schlecht ausgestattete Helfer bereit. Medienberichten zufolge ist die Finanzierung der Beratungsstellen teilweise ins Stocken geraten, Mittel wurden gekürzt, Personal entlassen. In der Folge sind immer mehr Beratungsstellen überlastet und können dem Ansturm hilfebedürftiger Verbraucher nicht Herr werden. Schuldner müssen bei den meisten seriösen Schuldnerberatungen trotz Aufschwung weiterhin mit sehr langen Wartezeiten rechnen.


12.07.2011 - Erhöhung der Pfändungsfreigrenze

Seit dem 01. Juli haben Schuldner in Deutschland mehr Geld zur Verfügung: Der Gesetzgeber hat die sogenannte Pfändungsfreigrenze erhöht. Dabei handelt es sich um den Betrag, der nicht gepfändet werden darf und dem Schuldner zur freien Verfügung steht. Seit Anfang des Monats liegt er bei 1.028,89 Euro - zuvor lag die Pfändungsgrenze bei 985,15 Euro.

Die Erhöhung der Pfändungsfreigrenze soll bewirken, dass sich Schuldner in der Lage befinden, ihre laufenden Kosten selbst zu decken. Zu beachten ist, dass die neue Grenze auch Auswirkungen auf das P-Konto hat. Die Geldinstitute müssen gewährleisten, dass der Sockelbetrag beim P-Konto, der von Gläubigern nicht angetastet werden darf, den neuen Regeln entsprechend angepasst wird. Schuldner sollten insbesondere in diesem Monat darauf achten, dass nicht versehentlich noch nach der alten Pfändungstabelle überwiesen wird. Ist das der Fall, steht es Inhabern eines P-Kontos offen, die an die Gläubiger zu viel gezahlten Beiträge zurückzuverlangen.


05.07.2011 - Ratenkredite im Vergleich zu Dispozinsen günstig

Die Dispozinsen halten sich bereits seit Monaten vergleichsweise konstant. Zwar unterliegen die Zinssätze gewissen Schwankungen, jedoch halten sich diese Schwankungen in Grenzen. Ein Blick auf das Zinschart für Dispozinsen der FMH Finanzberatung zeigt, dass die Schwankungsbreite innerhalb des letzten Jahres bei weniger als 0,3 Prozent lag.

Auch in der Langzeitbetrachtung wirken die Zinssätze für Dispositionskredite relativ konstant. Innerhalb der letzten 15 Jahren haben die Zinssätze zwischen ungefähr 10,5 und 13 Prozent geschwankt, was im Vergleich zu anderen Zinsprodukten enorm wenig ist.

Ganz anders sieht es hingegen bei den Ratenkrediten aus. Deren Zinssätze sind nahezu konstant gesunken. Während Ratenkredite und Dispo im Juli 1996 noch nahezu gleichauf lagen, kostet der Ratenkredit inzwischen nur noch die Hälfte. Aus diesem Grund sollten Kreditnehmer auch stets versuchen, nicht den Dispo in Anspruch zu nehmen, sondern stattdessen auf eine Finanzierung via Ratenkredit zu setzen.




01.07.2011 - Verschuldung unter Jugendlichen steigt dramatisch

Immer mehr Jugendliche in Deutschland haben mit finanziellen Problemen zu kämpfen. Eine Untersuchung der Universität Mannheim zeigt: In der Zeit zwischen 2004 und 2010 hat die Überschuldungsrate unter Jugendlichen um 200 Prozent zugenommen. Allein zwischen 2009 und 2010 stieg die Rate um 40 Prozent. Und dabei handelt es sich keinesfalls „nur“ um kleine Beträge: Im Schnitt liegt die Summe der Schulden bei Azubis bei 1.000 Euro, junge Erwachsene sind mit durchschnittlich 4.000 Euro verschuldet.

Grund genug für die Universität Mannheim und die Caritas, das Präventionsprogramm „Start frei!“ für junge Menschen zu entwickeln. Ziel des Programmes ist es, die eigenen Finanzen besser in den Griff zu bekommen und junge Menschen zum bewussten Umgang mit dem Konsum zu erziehen. „Start frei!“ richtet sich im Übrigen an Jugendliche aus allen sozialen Schichten - Überschuldung ist nämlich keineswegs ein Milieuproblem sondern in allen Schichten anzutreffen.


28.06.2011 - Deutsche sprechen nicht über Kredite

Zu Geld und Finanzen einerseits und Krediten andererseits haben die Deutschen offenbar ein gespaltenes Verhältnis. Nur so lässt sich erklären, was die CreditPlus Bank in einer aktuellen Umfrage herausgefunden hat. Der zufolge sprechen 53 Prozent der Deutschen innerhalb der Familie ganz frei über Finanzen und auch explizit über ihre finanzielle Situation. Im krassen Gegensatz dazu steht, dass ganze 73 Prozent der Befragten das Thema Kredite Freunden, Verwandten und Kollegen gegenüber vollkommen ausblenden und es auch zukünftig nicht ansprechen wollen. CreditPlus zufolge nutzen jedoch 38 Prozent der Deutschen einen Kredit. Die Zahlen lassen nur einen Schluss zu: Wer sich Geld leiht, spricht nicht darüber. Es handelt sich offenbar um ein Tabuthema - obwohl Darlehen wie der Dispo, die Kreditkarte oder der Autokredit aus dem Alltag fast nicht mehr wegzudenken sind.


15.06.2011 - Weiterhin viele Schuldner trotz Aufschwung

Die Zahl der Menschen, die sich völlig überschuldet an eine Beratungseinrichtung wenden, ist unverändert hoch. Das zumindest berichtet Radio Erft und bezieht sich dabei auf Recherchen im Rhein-Erft-Kreis. Aber nicht nur hier ist das Phänomen zu beobachten: Auch Beratungsstellen in anderen Teilen der Republik berichten, dass die Zahl der Hilfe suchenden Schuldner nicht automatisch abnimmt, nur weil wirtschaftlich ein Aufschwung zu verzeichnen ist und sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt verbessert hat. Zahlreiche Beratungsstellen berichten sogar, die Zahl der Schuldner bleibe konstant oder steige an. Grund dafür ist ganz einfach, dass ein Großteil der Schuldner ihre Schulden über einen vergleichsweise langen Zeitraum angehäuft haben - und diese Schuldenberge sind nicht von einem Tag auf den anderen abzubauen. Die Ursachen für die Schulden sind lange vor dem Aufschwung zu suchen. Mit einem Rückgang der Schuldner ist den Beratungsstellen erst dann zu rechnen, wenn der Wirtschaftsaufschwung anhält.


14.06.2011 - Deutschland-Trend: Trotz Krise nicht mehr Schulden

Tendenziell gute Nachrichten kommen derzeit vom deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Das nämlich gab nun bekannt, dass die Deutschen die Finanz- und Wirtschaftskrise überstanden haben ohne sich dazu in besonderem Maße neu zu verschulden.

Ganz im Gegenteil hat sich die Sparquote der Deutschen offenbar sogar erhöht: Umfragen zufolge, die das Institut für seine Studie auswertete, hält bis heute der seit Jahren andauernde Trend an. In 2010 galten lediglich 18 Prozent der Haushalte aufgrund von Krediten, die sie aktuell bedienen müssen, als verschuldet.

Übrigens: Der Spartrend und die Tendenz zu weniger Schulden wurde nur in einem Jahr unterbrochen. In 2009 nahmen zahlreiche Verbraucher die Abwrackprämie zum Anlass, zur Anschaffung eines sparsameren und umweltfreundlicheren Autos ein Darlehen aufzunehmen und sich damit zu verschulden.


09.06.2011 - Weniger Schuldner, höhere Schulden

Die gute Nachricht zuerst: Diverse Schuldnerberatungen in Deutschland haben in den letzten Tagen und Wochen Bilanz gezogen. Und der Trend ist eindeutig: Die Zahl der Menschen, die sich an Schuldnerberatungen wenden, nimmt ab. Die Berater werten das als Trend, dass auch die Zahl der Schuldner an sich abnimmt - schließlich ist das Thema Schuldnerberatung spätestens seit Peter Zwegat und diversen Ratgebersendungen im TV kein Tabu mehr. Unter anderem Zeitungen wie „Der Westen“ oder der „Hellweger Anzeiger“ berichten, dass die Zahl der Schulden-Fälle abnahm. Was nicht bedeutet, dass es für die Berater wenig zu tun gäbe – die Nachfrage nach Schuldnerberatung ist anhaltend hoch.

Ein negativer Trend zeigt sich bei der durchschnittlichen Höhe der Schulden: Den Medienberichten zufolge wuchs die Gesamthöhe der Schulden und die durchschnittliche Schuldenhöhe im Vergleich zum Vorjahr in einigen Regionen deutlich. Als Grund dafür wird neben übermäßigem Konsum immer wieder die Aufgabe einer Selbstständigkeit angeführt, die nicht sofort finanziell reguliert wurde.


24.05.2011 - Jetzt umschulden - Bearbeitungsgebühren beachten

Noch immer sind Ratenkredite sehr günstig zu haben: Die Zinssätze liegen zwar nicht mehr auf einem Rekordtief, sind aber nach einem leichten Anstieg in den letzten Monaten wieder etwas gesunken. Damit ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt für viele Darlehensnehmer gekommen, um bestehende Darlehen umzuschulden.

Besonders lohnenswert verspricht eine Umschuldung für Verbraucher mit teuren Verbraucherkrediten oder Dispokredit zu sein. Besonders sinnvoll ist es, mehrere kleinere und oftmals teure Kredite durch ein größeres Darlehen abzulösen. Das ist nicht nur günstiger, Darlehensnehmer haben damit auch einen besseren Überblick über ihre Verbindlichkeiten.

Aber Vorsicht: Gerade bei größeren Darlehensbeträgen verlangen die Geldinstitute bei vorzeitiger Ablösung eine Vorfälligkeitsentschädigung. Die Stiftung Warentest rät einem Artikel der Welt online zufolge jedoch, sich dadurch nicht entmutigen zu lassen. Wer genau rechnet, kann selbst mit Bearbeitungsgebühren bei der Umschuldung noch besser als zuvor wegkommen.


19.05.2011 - Weiche Umschuldung - was ist das?

Die Diskussionen um die Schuldenkrise in Griechenland reißen nicht ab: Im Gespräch ist derzeit eine Lösung, die Politiker gern „weiche“ oder „sanfte“ Umschuldung nennen. Aber was steckt dahinter? Und können private Umschulder diese Möglichkeit ebenfalls nutzen?

Der Begriff der „weichen“ oder „sanften“ Umschuldung existiert eigentlich nicht - er wurde zur Abgrenzung gegen einen drastischen, als hart empfunden Schuldenschnitt in die Diskussion eingeführt. Im Fall der Griechenland-Krise verbergen sich dahinter u.a. die Verlängerung von Laufzeiten und das Absenken von Zinsen, damit Griechenland keine neuen teuren Kredite zur Schuldentilgung aufnehmen muss.

Private Umschulder ahnen es vielleicht schon: So gnädig wie mit Griechenland gehen Geldinstitute im Allgemeinen nicht mit ihren Schuldnern um. Bei Zahlungsproblemen ist es im Gespräch mit der Bank maximal möglich, Kreditraten zu stunden und die Laufzeit zu verlängern. Hier und auch bei der Umschuldung gilt jedoch: Steigt das Kreditausfallrisiko, steigt ausnahmslos auch der Zinssatz.


07.04.2011 - Wie sich Unternehmen gegen Schuldnertricks wehren

Nicht alle Schuldner sind ehrliche Leute, die ungewollt in die Schuldenfalle geraten sind. Einige Schuldner sehen das Nichtzahlen schon regelrecht als Sport, reagieren auf keine Mahnung oder Strafandrohung und verweigern fällige Zahlungen. Das zumindest ist Schuldenexperten zufolge bei vielen Unternehmen Realität. Ein sehr beliebter Schuldnertrick ist z.B., die Forderung strittig zu machen und dann auf verschiedenen Mahnungen nicht mehr zu reagieren. In diesem Fall raten Experten den Unternehmen, um eine schriftliche Stellungnahme zu bitten und Hoffnung auf einen Vergleich zu machen. Für Schuldner, die tatsächlich unrechtmäßige Forderungen zurückweisen heißt das im Umkehrschluss: Wer sich auf eine Stellungnahme mit Vergleich einlässt, erkennt seine Schuld dem Gläubiger gegenüber (zu Unrecht) an.


06.04.2011 - Schuldenfalle Ratenkauf

Immer mehr Schuldenberatungsstellen veröffentlichen derzeit ihre Statistik für das vergangene Jahr. Der Trend erschreckt: Immer mehr Schuldner rennen den Beratungsstellen die Türen ein. Zwar ist die Zahl der Schuldner tatsächlich gestiegen, der Aufwärtstrend bei Beratungen hat aber sicherlich auch damit zu tun, dass das Thema Überschuldung mittlerweile in den Medien thematisiert wird. Betroffene merken, dass sie nicht allein sind – und suchen sich verstärkt Hilfe.
Im Kreis NWM (Mecklenburg-Vorpommern) hat die Zahl der Schuldner deutlich zugenommen. Insbesondere Ratenkäufe haben zur Verschuldung vieler Betroffener beigetragen. In Hamburg stellte man fest, dass die Klienten immer jünger werden. Hauptursache für ihre Überschuldung ist „unwirtschaftliches Handeln“ gefolgt von Arbeitslosigkeit, Erkrankungen und Sucht.


01.04.2011 - Nur 2,5 % der deutschen Schuldner sind säumig

Die Deutschen sind vorbildliche Schuldner: Aktuellen Zahlen der Schufa zufolge waren es im Jahr 2010 nur rund 2,5 Prozent, die ihren Schulden nicht vereinbarungsgemäß zurückgezahlt haben. Die Quote stagniert bereits seit rund fünf Jahren - obwohl die Anzahl der vergebenen Kredite in dieser Zeit um 30 Prozent zugenommen hat.
Die Zahl laufender Ratenkredite lag Ende 2010 bei 17,3 Millionen. Im Schnitt beläuft sich ein Darlehen auf einen Betrag von knapp 7.100 Euro. Die Nachfrage nach Kleinkrediten wächst jedoch stetig. Übrigens: Die meisten Kredite nehmen Kunden im Alter zwischen 40 und 49 Jahren auf. Die höchste Ausfallquote gibt es jedoch bei unter 30-jährigen Kunden.


31.03.2011 - Jeder zweite Deutsche hat Probleme mit Finanzen

Die Deutschen haben immer mehr Schwierigkeiten damit, ihre Finanzen in den Griff zu behalten bzw. zu bekommen: Einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der Schufa zufolge tut sich damit bereits jeder Zweite schwer. Besonders Geringverdiener und unter 30-Jährige klagen über Schwierigkeiten dabei, ihre Finanzen zu managen. Rund 30 Prozent der Befragten gaben an, sich bei finanziellen Entscheidungen unsicher zu fühlen. Sogar mehr als 30 Prozent erklärten im Rahmen der Befragung sogar, die Beschäftigung mit diesem Thema sei anstrengend. Umso interessanter die Selbsteinschätzung der Befragten: neun von zehn halten sich selbst für gute Finanzmanager.


29.03.2011 - Wucherzinsen für P-Konto: 33 Banken abgemahnt

Eigentlich sollte das P-Konto überschuldeten Bankkunden auf Wunsch des Gesetzgebers einen Pfändungsschutz einräumen: Wer sein Girokonto auf ein P-Konto umstellen lässt, sorgt dafür, dass Einkommen bis zu einer Obergrenze von 985,15 Euro nicht gepfändet werden können. Die Banken sind gesetzlich dazu verpflichtet, ein P-Konto anzubieten - und lassen sich diese Pflicht von Kunden in finanziellen Schwierigkeiten gut bezahlen. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hat daher 33 Geldinstitute abgemahnt. Grund dafür sind die zum Teil unverschämt hohen monatlichen Gebühren von bis zu 15 Euro. Sie werden fällig, obwohl Leistungen und Kontoführungsfunktionen beim P-Konto deutlich eingeschränkt sind.


28.03.2011 - Potenzielle Schuldenfalle: EC-Karte mit Kreditrahm

Die Sparkassen haben angekündigt, mit den Finanzierungsangeboten des Handels konkurrieren und ihren Anteil am Konsumentenkreditgeschäft vergrößern zu wollen. Zu diesem Zweck soll ab Herbst eine neue EC-Karte angeboten werden, die mit einem Abrufkredit gekoppelt ist. Die Idee: Wer kurzfristig einen Kredit benötigt, kann ihn ohne extra Antragstellung abrufen – zu Zinsen, die unter den üblichen hohen Dispozinsen liegen. Die Verbraucherzentrale NRW kritisiert das Vorhaben jedoch scharf: Ein derartiges Angebot vergrößere die Gefahr, den Überblick über seine Verbindlichkeiten zu verlieren und in die Schuldenfalle zu rutschen.


21.03.2011 - Probleme bei der Jobsuche dank Schulden

Arbeitgeber haben oftmals Vorbehalte gegen überschuldete Bewerber. Wie die Frankfurter Rundschau berichtet, kann eine Schuldenberatung die Bewerbungschancen jedoch deutlich erhöhen.
Überschuldeten Bewerber bzw. Mitarbeitern begegnen Arbeitgeber in vielen Fällen mit Vorsicht: Oftmals wird hinter dem Schuldenberg Unzuverlässigkeit oder eine andere Form von Unzulänglichkeit vermutet. Zudem fürchten Arbeitgeber verwaltungsaufwändige Lohnpfändungen. Die Praxis zeigt jedoch, dass eine Schuldenberatung helfen kann, einen neuen Job zu finden bzw. den alten zu behalten oder im Betrieb aufzusteigen. In diesem Fall nämlich werden die Schulden systematisch bearbeitet und abgebaut, der Schuldner stellt seine Zuverlässigkeit und Kommunikationsfähigkeit unter Beweis.


17.03.2011 - Lange Wartezeit bei Schuldenberatung

Spätestens seit Peter Zwegat den Schuldenberater der Nation mimt, ist das Thema in aller Munde. Was immerhin den Vorteil hat, dass sich Betroffenen eher an entsprechende Beratungsstellen wenden, um ihre finanziellen Probleme in den Griff zu bekommen. Allerdings gibt es nicht ansatzweise so viele Schuldenberater wie Hilfsbedürftige: Die Nachfrage nach kostenloser Schuldenberatung ist der Caritas zufolge anhaltend hoch. Aus diesem Grund müssen Betroffene zum Teil lange Wartezeiten hinnehmen. Zwar haben die sozialen Dienste auf den gesteigerten Beratungsbedarf reagiert und mehr Berater eingestellt - auf eine Beratung muss man oftmals trotzdem fünf bis sechs Monate warten.


14.03.2011 - Schuldner sollten frühzeitig Gespräch suchen

Finanzierungen gehören für viele Menschen ganz selbstverständlich zum alltäglichen Leben dazu. Die Probleme damit beginnen immer dann, wenn der Überblick über die eigene Liquidität verloren geht oder Ereignisse wie Arbeitslosigkeit oder Erwerbsunfähigkeit die Einkommenslage drastisch verändern. Viele Schuldner neigen in dieser Situation dazu, immer drängendere Zahlungsaufforderungen einfach zu ignorieren - sie lassen Mahnungen und Rechnungen allzu oft ungeöffnet in Schubladen verschwinden. Das führt dazu, dass sie zum einen keinen genauen Überblick über die Außenstände haben. Zum anderen verschenken sie damit die Möglichkeit, sich mit ihren Gläubigern auf eine individuelle Schuldentilgung zu einigen. Schuldenberater raten deshalb dazu, in jedem Fall das offene Gespräch zu suchen.


10.03.2011 - Jetzt variable Darlehen umschulden

Variable Darlehen sind immer dann eine gute Wahl, wenn die Zeichen auf Zinssenkung stehen. Nun aber rechnet die Branche fest mit ansteigenden Zinsen - nicht zuletzt aufgrund der Ankündigung von EZB-Chef Trichet, dass schon bald mit einem steigenden Leitzins zu rechnen sei. Steigt das allgemeine Zinsniveau, kehrt sich der Vorteil variabler Darlehen jedoch in einen Nachteil um: Die Zinsen steigen ungebremst, sofern vorab kein Cap vereinbart wurde. Variable Darlehen sollten daher schnellstmöglich in Festzinsdarlehen umgewandelt werden. Noch sind die Zinssätze relativ niedrig, sodass auch Festzinsdarlehen nicht nur zu sicheren Konditionen sondern auch günstig zu haben sind.


04.03.2011 - Überschuldung: Privatinsolvenz nicht immer möglich

TV-Formate und Artikel in der Ratgeber-Sparte diverser Zeitungen suggerieren immer wieder, dass es für Schuldner ganz einfach ist, ihren Schuldenberg loszuwerden. Erst vor wenigen Tagen riet die „Bild“ zur Privatinsolvenz. Die jedoch ist längst nicht in jedem Fall durchführbar - und keineswegs so einfach zu überstehen wie oftmals dargestellt wird.

Wer sich für den Weg der Privatinsolvenz entscheidet, nimmt dafür einen negativen Schufa-Eintrag und sieben Jahre stark eingeschränktes Leben in Kauf. Ob die Schulden zum Ende der Wohlverhaltensphase tatsächlich erlassen werden, ist nicht garantiert. Zudem funktioniert das Verfahren nur, wenn die Gläubiger mitspielen und ein Einkommen vorhanden ist, das den Schuldenabbau ermöglicht.


03.03.2011 - Gläubiger können gleich Klage einreichen

Schuldner gehen davon aus, dass sich Gläubiger zuerst mit drei Mahnungen bei ihnen melden, dann einen Anwalt oder ein Inkassounternehmen einschalten und erst im nächsten Schritt Klage vor Gericht einreichen. Das entspricht zwar häufig der Praxis - Gläubiger haben allerdings streng genommen schon nach der ersten Mahnung die Möglichkeit zu klagen. Darauf weist derzeit die Neue Verbraucherzentrale MV in der Schweriner Volkszeitung hin. Zudem kann bereits die erste Mahnung Mahngebühren verursachen, wenn eine Rechnung oder ein Vertrag ein festes Zahlungsziel enthält. Schuldner sollten in jedem Fall den Kontakt mit dem Gläubiger suchen und bei unrechtmäßigen Forderungen umgehend Widerspruch einlegen.


28.02.2011 - Vorsicht vor unseriösen Schuldenberatern

Wer in die Schuldenfalle rutscht und nicht aus eigener Kraft herauskommt, ist gut damit beraten, einen Schuldenberater aufzusuchen. Aber Vorsicht: Einige schwarze Schafe versuchen die Notlage Dritter auszunutzen und sie zusätzlich um viel Geld zu erleichtern. Der MDR-Ratgeber „Escher“ berichtete kürzlich über einen solchen Fall, in dem eine Familie die Dienste eines Schuldenberaters nutzte, der sich als unseriös entpuppte. Beratungsexperten empfehlen daher, einen Schuldenberater sehr sorgfältig auszuwählen, Beratungskosten zu hinterfragen und in keinem Fall zusätzliche Darlehen aufzunehmen. Die Schuldnerberatung öffentlicher Stellen ist übrigens häufig kostenlos - die Wartezeiten allerdings können sehr lang sein.


22.02.2011 - Überschuldung in Deutschland hat zugenommen

Einmal jährlich fasst der SchuldnerAtlas der Wirtschaftsauskunftei Creditreform die Lage der deutschen Schuldner zusammen. Dem aktuellsten Bericht zufolge hat die Zahl der Schuldner in 2010 nach zwei Jahren des Schuldenrückgangs wieder zugenommen. Die Schuldnerquote in der Bundesrepublik lag zuletzt bei 9,50 Prozent. Damit sind rund 6,5 Mio Deutsche ab 18 überschuldet oder von nachhaltigen Zahlungsstörungen betroffen.

Als Hauptauslöser für die steigenden Schulden hat Creditreform den Verlust des Arbeitsplatzes und generell steigende finanzielle Belastungen ausgemacht. Die Auskunftei rechnet für die nächsten Jahre mit einer Zunahme der Belastung durch Schulden.


17.02.2011 - Schulden-Aktionswoche für Jugendliche

Handy, Laptop und andere technische Geräte zählen mittlerweile zur Grundausstattung vieler Jugendlicher. Welche Kosten die Geräte bei Anschaffung und Nutzung verursachen, ist jedoch nicht immer so klar. Besonders Jugendliche geraten daher schnell in die Schuldenfalle: Der „SchuldnerAtlas Deutschland 2010“ im Auftrag der Creditreform bestätigt, dass derzeit fast 200.000 Jugendliche zwischen 18 und 20 Jahren ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen können.

Um Jugendliche vor Überschuldung zu schützen, findet derzeit u.a. die Aktionswoche „Reden wir über Geld“ statt. Partner wie die Verbraucherzentrale oder das Diakonische Werk Hamburg bietet Jugendlichen bis zum 18. Februar u.a. im Internet neutrale Ansprechpartner und Rat.


15.02.2011 - Geringverdiener sind häufig überschuldet

Obwohl sich die Konjunktur in Deutschland im Vergleich zum Rest Westeuropas als robust erwiesen hat, haben in Deutschland mehr Menschen Insolvenz angemeldet als in anderen europäischen Ländern. Als einer der wichtigsten Gründe für die riesigen privaten Schuldenberge gilt die Zahl der Geringverdiener. Die Pfändungsfreigrenze liegt bei knapp 1.000 Euro, aber zahlreiche Geringverdiener bringen weniger nach Hause. In der Folge besteht zur Tilgung von Schulden offenbar wenig Anreiz, selbst wenn es für die Schuldner möglich wäre.


14.02.2011 - Was tun in der Schuldenfalle?

In den letzten Jahren gerieten immer mehr Menschen in die Schuldenfalle: Insbesondere die Finanz- und Wirtschaftskrise bewirkte, dass die Zahl der Schuldner und Privatinsolvenzen stieg. Das berichtet die Epoch Times online.

Hauptgrund für die Überschuldung von Privathaushalten war 2009 Arbeitslosigkeit gefolgt von Schicksalsschlägen wie Scheidung oder Todesfällen und Krankheiten bzw. Suchterkrankungen. Die meisten Betroffenen warten zu lange, bis erkennen, dass sie mit ihrem Geld nicht hinkommen und den Überblick über Kleinkredite verloren haben. Passivität treibt jedoch nur weiter in die Schuldenfalle: Betroffene sollten stets Kontakt zu ihren Gläubigern halten und die Hilfestellung von Schuldenberatungen nutzen.


09.02.2011 - Bessere Anstellung zum Schuldenabbau suchen

Schuldner, die sich im Insolvenzverfahren befinden, müssen zahlreichen Pflichten nachkommen, um am Ende des Insolvenzverfahrens ihre restlichen Schulden erlassen zu bekommen. Wie der Bundesgerichtshof nun bestätigte, ist es im Rahmen einer Privatinsolvenz z.B. nicht möglich, sich mehr schlecht als recht als Klein-Selbstständiger über Wasser zu halten. Stattdessen sind ist man einem solchen Fall verpflichtet, sich eine besser bezahlte Festanstellung zu suchen, damit ein nennenswerter Schuldenabtrag erfolgen kann.


04.02.2011 - Schon Schülern drohen Schulden

Egal ob Auto oder elektronische Geräte, kaum eine größere Anschaffung ist ohne Kredit möglich. Insbesondere junge Menschen geraten schnell in die Schuldenfalle: Ab einem Alter von 18 Jahren ist es möglich, Darlehen aufzunehmen - und diese Möglichkeit nutzen immer mehr Heranwachsende. Das Problem: Die Einkommen in diesem Alter sind in der Regel niedrig, die Wünsche unbegrenzt.

Wie die Augsburger Allgemeine berichtet, ergab eine Auswertung des Schufa-Kompasses 2010, dass es die höchste Kreditausfallquote bei Heranwachsenden im Alter von 18 bis 19 Jahren gibt. Die Folge sind immer häufiger nicht nur negative Schufa-Einträge und Geldsorgen, sondern auch Erkrankungen wie z.B. Depressionen.


02.02.2011 - Schulden-Chat für Jugendliche

Schneller als sie denken rutschen Jugendliche in die Schuldenfalle: Insbesondere Handy und Internet mit ihren vielfältigen und nicht immer kostenlosen Downloads fressen das Taschengeld auf, ohne dass es sofort bemerkt wird. Da das Thema nach wie vor aktuell ist, bietet die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) vom 14. bis 18. Februar in Zusammenarbeit mit der Schuldnerberatung Hamburg einen Online-Chat an. Verschuldete Jugendliche können sich hier kostenlos beraten lassen. Los geht’s am 14. Februar ab 17:00 mit dem Thema „Kostenfalle Handy und Internet“. Das Angebot richtet sich auch an Eltern und alle anderen Interessenten. Wer am Chat teilnehmen möchte, muss sich dafür vorab auf bke-beratung.de registrieren.


27.01.2011 - Chance zur Umschuldung nutzen

Egal ob Ratenkredit, Autodarlehen, Finanzierung von Haushaltsgeräten oder Dispo, eine der vielen Kreditarten hat jeder schon einmal in Anspruch genommen. Und dabei vermutlich deutlich zu viel bezahlt: Besonders Finanzierungsangebote und Dispokredite gelten im Regelfall als teuer.

Wer dennoch nicht auf ein Auto oder eine neue Waschmaschine verzichten kann, sollte angesichts der aktuell relativ niedrigen Zinsen über eine Umschuldung nachdenken. Gute Bonität vorausgesetzt ist es möglich, bestehende teure Kredite mit günstigeren Ratenkrediten abzulösen. Der Unterschied von durchaus mehreren Prozentpunkten macht sich deutlich in der Haushaltskasse bemerkbar. Achtung: Eventuelle Kosten für eine Vorfälligkeitsentschädigung sollten den erzielten Zinsvorteil nicht auffressen.


25.01.2011 - Arbeitsagentur muss Mietschulden nicht immer übern

Einige ALG II-Empfänger nutzen die Möglichkeit, die Mietzahlung direkt von der Agentur für Arbeit übernehmen zu lassen, andere begleichen die Miete lieber selbst und lassen sich dafür das Geld überweisen. Haben ALG II-Empfänger Mietschulden, können sie von der Agentur ein Darlehen erhalten, um die Schulden zu begleichen und ihre Wohnung weiterhin bewohnen zu können.

Diese Regelung gilt jedoch nicht mehr, wenn eine fristlose Kündigung bereits ausgesprochen wurde und vielleicht sogar schon ein Räumungstitel vorliegt. Ausnahmsweise, so eine aktuelle Gerichtsentscheidung, wäre das nur dann möglich, wenn der Vermieter sich zu einem neuen Mietvertrag bereit erklärt - was praktisch nicht passiert.


20.01.2011 - Haushaltsbuch zur Schuldenprävention nutzen

Das neue Jahr begann bereits mit ersten Preiserhöhungen, beispielsweise im Bereich der Wohn-Nebenkosten. Gleichzeitig setzen viele Deutsche nach wie vor auf Verbraucherkredite und Dispo, um große und kleine Wünsche zu erfüllen. Um einer Überschuldung vorzubeugen, empfehlen die Verbraucherzentralen, ein Haushaltsbuch zu führen.

Im Haushaltsbuch werden Einnahmen und Ausgaben, im besten Fall mit allen Belegen und Quittungen, aufgeführt. Am Monatsende addiert man die Einträge in den jeweiligen Spalten und sieht auf einen Blick, ob das Budget ausreichend war. Längerfristig zeigen gut geführte Haushaltsbücher Geldfresser und Einsparmöglichkeiten auf.


18.01.2011 - Behörden übernehmen keine Strom-Schulden

Empfänger von ALG II haben keinen grundsätzlichen Anspruch darauf, dass Stromschulden von der Arbeitsagentur übernommen werden. Das berichtet heute das Hamburger Abendblatt online.

Dem Bericht zufolge hob das rheinland-pfälzische Landessozialgericht die anders lautende Entscheidung des Mainzer Sozialgerichts wieder auf. Die Begründung: Die Klägerin, alleinerziehende Mutter dreier Kinder, hat keinen Anspruch auf ein Darlehen zur Begleichung ihrer Schulden, weil sie selbst verschuldet in ihre Notlage geraten sei. Die Familie sei durch die drohende Stromsperre „nicht in unerträglichem Maße belastet“.